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Die Sonnenfleckenhäufigkeit im elfjährigen Zyklus 6. Der 22jährige Zyklus des solaren MagnetfeldesWerden die magnetischen Eigenschaften der bipolaren Fleckengruppen in die Betrachtung einbezogen, so wird deutlich, dass erst nach zwei elfjährigen Zyklen die Sonne zum Ausgangszustand zurückgekehrt ist. Um zu prüfen, ob sich die gerad- und ungeradzahligen Zyklen hinsichtlich der Fleckenhäufigkeit unterschiedlich verhalten, wurden in Tab. 3 für diese beiden Gruppen wichtige Kenndaten zusammengestellt. Während sich die Zyklusmittel nicht sehr unterscheiden, ist RM bei ungeradzahligen Zyklen merklich größer als bei geradzahligen. Eine Differenz ergibt sich auch in der Asymmetrie. Auf diese Feststellung muss besonders hingewiesen werden, da mit A bekanntlich die An- und Abstiegszeit verglichen wird. Nach dem I. Waldmeierschen Gesetz ist zu erwarten, dass T der ungeradzahligen Zyklen kürzer wird als T der geradzahligen Zyklen. Nach Tab. 3 sind die Verhältnisse aber gerade umgekehrt. Da die Zyklusdauer P in beiden Gruppen keinen merklichen Unterschied aufweist, wird U ungeradzahliger Zyklen kleiner als die Abstiegszeit geradzahliger Zyklen, d.h. auch die Erwartung des II. Waldmeierschen Gesetzes wird bei diesem Vergleich nicht erfüllt. Tabelle 4 Wichtige Daten zur Fleckenhäufigkeit im 22jährigen Zyklus des solaren Magnetfeldes
Sicher treten in den einzelnen Zyklen mehr oder weniger stark ausgeprägt Streuungen zu den Aussagen der Waldmeierschen Gesetze auf. Der hier aufgezeigten Abweichung sollte jedoch Beachtung geschenkt werden, weil sie in Mittelwerten aus Gruppen von je 10 Zyklen feststellbar ist. Zusammengefasst kann gesagt werden:
Eine Berechnung nach den Waldmeierschen Gesetzen lässt weiterhin folgende Aussage zu:
log RM = 2,58 - 0,11 T (11)
U = 0,037 RM + 3,0. (12) In einem späteren Aufsatz werden Gedanken zum 80jährigen Zyklus und zu ultralangen Zyklen dargelegt.
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