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Der Gleissbergsche Sonnenfleckenzyklus 1. EinleitungImmer wieder sind Fotos oder Zeichnungen der Sonne
interessant. Lässt sich doch aus ihnen ersehen, welche Aktivitäten in der
Photosphäre oder Chromosphäre zu einem eng definierten Zeitpunkt auftreten.
Schon am nächsten Tag ist oftmals eine Fleckengruppe nicht wieder zu erkennen,
sei es, dass sie sich verkleinert hat oder in ihrer Größe auch beinahe
explosionsartig gewachsen ist. Über einen längeren Zeitraum lassen sich dann
Veränderungen in der Häufigkeit der Sonnenflecke deutlich wahrnehmen.
Monatsmittel und Jahresmittel sowie ausgeglichene Mittelwerte ermöglichen nun,
eine bestimmte Gesetzmäßigkeit in der Sonnenaktivität zu erkennen. Der von
dem Dessauer Apotheker Schwabe entdeckte und von Wolf definierte elfjährige
Zyklus ist allgemein bekannt. Nicht ganz so geläufig, ist der von Gleissberg
definierte achtzigjährige Zyklus. In meiner Ausarbeitung möchte ich auf diesen
Zyklus etwas näher eingehen.
Abb.
1 Monatsmittel der eigenen
Relativzahlen in den Zyklen 20 bis 22
Literatur
W. Schulze: Der achtzigjährige Zyklus der Sonnenfleckenhäufigkeit. Sterne 60 (1984) 163-171 [1]
W. Gleissberg: Der Ablauf des achtzigjährigen Sonnenfleckenzyklus. Sterne 34
(1958) 117-122. [2] W. Gleissberg: The Eighty-Year Solar Cycle in
Auroral Frequency Numbers. J. British. Astron. Assoc. 75 (1965) 227-231. [3] A. Wittman: The Sunspot Cycle before the Maunder
Minimum. Astron. Astrophys. 66 (1978)
93-97. [4]
W. Schröder, H.J. Treder: The Sun as Variable Star. Acta Geod. Geoph. Hun. 30
(1995) 257-263. [5]
G. Bonino u.a.: Behavior of the Heliosphere over Prolonged Solar Quiet Periods
by 44Ti Measurements in Meteorites. Science 270
(1995) 1648-1650 [6]
W. Gleissberg: Die Häufigkeit der Sonnenflecken. Akademie-Verlag. Berlin 1952
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